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Spieltag der Damen und Herren

Der letzte Heimspieltag der Tölzer Volleyballdamen begann schon ziemlich holprig, bevor der erste Ball geschlagen war.

Die Teams von Herrsching und Tölz hatten sich – wie beim Staffeltag vereinbart – auf einen Spielbeginn von 12 Uhr eingestellt.

Als Übungsleiterin Heike Bechmann gegen kurz nach 10 an der Halle zum Aufbauen eintraf, standen dort schon die Frauen des Gautinger SC samt Trainer (in Personalunion auch zuständiger Staffelleiter) und beharrten darauf, baldmöglichst anzufangen. Schließlich stünde im Spielplan ein Spielbeginn von 10 Uhr.

Also ran ans Handy, Mädels anrufen und in die Halle beordern. Spielbeginn war dann 11 Uhr. Denn auch die Herrschingerinnen – welche das Schiedsgericht zu stellen hatten - waren natürlich später gekommen.

 

Die Gastgeberinnen jedenfalls kamen nicht wirklich in Fahrt und mussten Gauting mit 0:3 mehr als deutlich ziehen lassen.

Noch schlechter lief es gegen die Tabellenzweiten des TSV Herrsching. Da reichte es beim 0:3 noch nicht einmal zu einem zweistelligen Satzergebnis.

Heike Bechmann jedenfalls war bedient: „die Mädchen haben heute weit unter ihren Möglichkeiten gespielt; da ist kaum eine vernünftige Annahme nach vorn gekommen, so dass im Angriff viel zu wenig möglich war“.

„Wenn die Bälle gut nach Vorn kamen und Ella Bogdain Christine Grassl bedienen konnte, war diese auch in der Lage einige Punkte zu holen; außerdem schaffte es Karina Sokolova immer wieder im Block zu überzeugen“.

Am Ende zu wenig um zu punkten.

 

Spielergebnisse: TVT – Gautinger SC 0:3 (5:25, 14:25, 6:25), TVT – TSV Herrsching 0:3 (8:25, 9:25, 8:25)

 


Die Tölzer Volleyballherren – eigentlich spielen in dem Team noch ausschließlich Jugendliche – waren beim letzten Spieltag ersatzgeschwächt nach Penzberg gereist. Sogar ziemlich erfolgreich; denn immerhin gelang trotz Niederlage ein ausgeglichenes 1:3 gegen die Gastgeber und ein deutliches 3:0 gegen den TSV Murnau.

Den Umständen geschuldet wechselte der Stammzuspieler Sandro Sisic auf die Mittelblockerposition und der routinierte Außenangreifer Korbinian Kölbl ersetzte ihn als Steller.

„Das war leider alternativlos“ nutzte Co-Trainer Thomas Möllmann das Modewort, um die Misere des Teams zu beschreiben eine vernünftige Aufstellung aufs Feld zu bringen.

Mit solider Annahme gelang es den Isarwinklern die Penzberger Sechs vor größere Probleme zu stellen. Dabei hatten sie es bei 5 Punkten Vorsprung selbst in der Hand, gleich den ersten Satz für sich zu entscheiden. „das hat dann leider nicht ganz geklappt; sonst wäre das Match vielleicht in eine ganz andere Richtung gegangen“ bedauerte Möllmann den knappen 23:25-Satzverlust.

Besser machten es die Kreisstädter in Durchgang 2, den sie klar mit 25:18 für sich entschieden.

Die beiden folgenden Sätze entwickelten sich mit vielen sehenswerten Ballwechseln zu einem unterhaltsamen Spiel für die Zuschauer – aber aus Tölzer Sicht leider schlechterem Ende. Mit 21:25 und 22:25 musste die Begegnung mit 1:3 abgegeben werden.

Schadlos hielten sich die TV-Jungs dann am TSV Murnau. Zwar fehlte im ersten Satz noch die Konzentration nach der Schiripause. Jedenfalls ging der Durchgang in die Verlängerung, konnte aber mit 29:27 gesichert werden. Eher unbedrängt holte sich die Sechs des Trainerduos Kölbl/Möllmann dann auch die Sätze 2 und 3 mit jeweils 25:18 und sichern sich damit Rang 5 direkt hinter Penzberg.

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