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Sieg und Niederlage für VOLLEYBALL Damen

Damen, Bezirksliga


Am zweiten Spieltag in der Bezirksliga kassierten die Tölzer Bezirksligavolleyballerinnen die erste Niederlage mit 1:3 gegen SW München, schafften aber gegen den TSV Germering einen 3:2-Tiebreaksieg und halten sich, nachdem wiederum München gegen Germering verloren hatte, weiterhin an der Tabellenspitze.


„Keine Ahnung, wie der Spieltag geendet hätte, wenn wir in Vollbesetzung hätten da sein können“ so Coach Mirko Panev – der damit natürlich ziemlich sicher war, möglicherweise zwei weitere Siege mit an die Isar hätte bringen können. Allein drei Mädchen, die noch letzte Woche dabei waren, mussten krankheitsbedingt zu Hause bleiben und der Kader schrumpfte auf sieben Spielerinnen. Nachdem Marina Schellhorn als Libera gesetzt ist, hieß das, ohne Auswechselspielerin dazustehen.


Im ersten Match gegen Germering stand die Annahme mit der zentralen Figur Marina Schellhorn wie zuletzt sehr gut, so dass Julia Steinbacher ihre Angreiferinnen meist sehr gut mit Bällen versorgen konnte. Die meisten davon auf die Außenpositionen, die sich Amelie Bader, Linda Schneider und Julia Kammerer teilten.

Vor allem aber war es der Aufschlag, der die Punkte brachte. „Die Mädels haben genial hart geschlagene Jump-Floats gespielt; da hatten die SV-Damen nur wenig entgegen zu setzen“ freute sich Panev über in vielen Trainingseinheiten aufgebauten Erfolg.


Nachdem mit Amelie Bader und Franziska Pechlaner zwei Spielerinnen ohne viel Training erstmals in dieser Saison mitmischten, brauchte es die ersten drei Durchgänge, bis die Automatismen wieder sauber drin waren. Da stand es 1:2 nach Sätzen. Dann aber spulten die Isarwinklerinnen ihr Können ab und holten die Sätze Vier mit 25:8 und den Tiebreak mit 15:11 und durften sich zu Recht über den Sieg freuen.

Das Spiel gegen die Damen des SV SW München begann für die TV-Mädchen frustrierend. „Da stand für uns die Sonne so tief und wegen einer defekten Jalousie waren wir praktisch blind“ zeigte sich Panev verärgert über die seiner Meinung nach irregulären Verhältnisse. Der erste Durchgang ging entsprechend mit 18:25 verloren. Im zweiten Satz – die Sonne war zwischenzeitlich untergegangen – bäumten sich die Kreisstädterinnen auf und sackten ihn ebenfalls mit 25:18 ein. Danach machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Zwar standen die TV-Mädels beim 23:21 kurz vor dem Erfolg. Ein paar Bälle später aber hatte SchwarzWeiß den Satz mit 26:24 geholt. Danach war die Luft bei uns raus und auch Satz Vier musste mit 21:25 und das Match mit 1:3 abgegeben werden.

Da war dann Panev wieder beim „was wäre wenn“ angelangt. „unter diesen Bedingungen können wir wirklich wieder stolz sein; wer uns vor der Saison gesagt hätte, dass wir so gut starten würde, dem hätten wir nicht geglaubt“ zog der Trainer ein zufriedenes Fazit des Tages. Bleibt nur zu hoffen, dass sich seine Mädels bis zum nächsten Auftritt erholen.


Es spielten: Julia Steinbacher, Marie Gampenrieder, Julia Kammerer, Linda Schneider, Marina Schellhorn, Amelie Bader und Franziska Pechlaner.


Text: Joachim Kaschek

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